Ein Kommentar von Jean-Daniel Lefuet

Nach dem heutigen Rücktritt von Bundesminister Daniel Kaiser könnte die Bundesregierung schweren Zeiten entgegengehen.
Schon heute ist die Regierung nicht mehr optimal auf Kurs: Gesetzesinitiativen scheinen nicht richtig durchdacht zu sein, die Regierung wirkt immer farbloser und es mehren sich massiv die Gerüchte um Korruption, ministerialer Faulheit und allgemeinem Schlendrian. Jedem wird deutlich, daß Bundeskanzler Runge seine Mannschaft nur noch schwer zusammenhalten kann.
Diese Regierung – oder vielmehr die Reste davon – verschanzt sich zunehmend in ihren Bundesgebäuden und lässt die interessierte Bevölkerung nur noch zögerlich an den Vorgängen teilhaben. Die hohe Mauer des Schweigens, die vom Polier Runge mit viel Zement um seine Mannen aufgebaut wurde, hält zur Zeit noch.
In den Parteizentralen entwickelt sich nun reges Treiben. Mit Sicherheit werden Krisengespräche besonders im GLP-Bereich geführt, da es deutlich wird, daß diese Gruppierung das allzu leichte Leben an den Schalthebeln dieses Landes nicht aufgeben möchte. Koste es, was es wolle.
Der ehemalige Bundesminister Kaiser will nun mit anderen Bergenern die Grüne Partei wiederbeleben und sich in dieser verwirklichen. Große Chancen bei den nächsten Bundestagswahlen scheint er seiner eigenen Truppe jedoch nicht einzuräumen.

JDL (FSB) -  Nach repräsentativen Erhebungen der Redaktion ist die große Mehrheit der bergischen Öffentlichkeit hocherfreut über die Kontaktaufnahme mit unserem östlichen Nachbarn – der Republik Steinhammer.
Die Bundesregierung hat nunmehr dem Bundestag einen Diplomatievertrag vorgelegt, der zur Zeit besprochen wird. Es wird vermutet, dass das Vertragswerk den Bundestag ohne Probleme passiert.
Bedauerlicherweise kommt dieser Text nicht über das vielfach verwendete Standardformular für solche Verträge hinaus, aber es ist zumindest ein erster Anfang. Nun sind alle staatlichen Stellen, Firmen und auch jeder einzelne Bürger aufgefordert Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Es gibt unserer Meinung nach einiges in Steinhammer zu entdecken, ein Besuch wird sich auf jeden Fall lohnen.
In diesem Zusammenhang und zur Erleichterung des Reise- und des Warenverkehrs mit Bergen wird nunmehr wieder ein alter und weiterhin visionärer Plan ins Gespräch gebracht: Der Brücke über den Bergensund. In weit zurückliegender Zeit wurde bereits mehrfach der Plan einer großen Brücke über den Bergensund angedacht. Beginnend an der Meeresenge bei Varell sollte dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst den Bergensund queren und somit Bergen und Steinhammer verbinden. Strittige Finanzierungskonzepte und fehlende Absprachen haben dies jedoch seither verhindert, so dass der spärliche binationale Verkehr stets umständlich und langsam mit Schiffen abgewickelt wurde.